Studienaufbau

1. und 2. Semester

In den beiden ersten Semestern wird das "ABC" der Gestaltung vermittelt und geübt. Zuerst wird ein Basiswissen in den Bereichen Typografie, Fotografie und Illustration vermittelt, um eigene Stärken und Interessen zu entdecken und zu erproben. Im zweiten Semester erweitert sich dieses Angebot um Interaktive Medien, Visuelle Gestaltung im Raum und Film, aus dem dann insgesamt drei Fächer ausgewählt werden. Begleitet wird die Lehre von den theoretischen Bereichen Designtheorie, Ästhetik und Designgeschichte sowie Fotogeschichte.

3. und 4. Semester

Die in den ersten beiden Semestern erworbenen Fähigkeiten werden im 3. und 4. Semester anhand von Designaufgaben in den Bereichen Grafikdesign, Typografie, Text, Film/Video, Fotografie, Illustration, Interaktive Medien und Visuelle Gestaltung im Raum vertieft. Angeboten werden insgesamt acht unterschiedliche Kurse, aus denen in jedem Semester drei bzw. zwei gewählt werden. Die theoretischen Veranstaltungen werden mit Kommunikations- und Medientheorie fortgeführt. Im vierten Semester wird zudem auf das Praxissemester vorbereitet. Ein Portfolio mit Studienarbeiten wird erstellt und Bewerbungen an favorisierte Praktikumsstellen geschrieben. 

Neben den Designgrundlagen werden ab dem dritten Semester technische Praktika angeboten, in denen Gestaltungstechniken vermittelt werden: Kurse oder Workshops in Film/Video, Animationsfilm, digitaler Schnitt, Ton, Studio- und Laborfotografie sowie Software, die es im modernen Kommunikations-Design zu beherrschen gilt. Daneben gibt es auch Kurse in Offsetdruck und Buchbinden. Aus diesem Angebot sind in der Studienzeit insgesamt vier Kurse zu belegen.

5. Semester

Im fünften Semester folgt das Praktikumssemester. Eine Pflichtdauer von 20 Wochen ist vorgeschrieben, entweder in Designbüros, Werbeagenturen, bei Verlagen, Multimedia-Studios oder nach Absprache in weiteren gestalterisch tätigen Unternehmen.

6. und 7. Semester

Im Projektstudium, (6. und 7. Semester), nähern sich die Studienaufgaben der professionellen Praxis an: die Themen werden komplexer und damit auch konzeptionell anspruchsvoller.
Die semesterübergreifenden Veranstaltungen finden in kleinen Gruppen statt, die von Professoren und Lehrbeauftragten aus der Kommunikationspraxis geleitet werden.
Parallel dazu sind theoretische Kurse in Philosophie, Betriebswirtschaft/Marketing, fachspezifisches Recht sowie Berufs- und Medienkunde zu besuchen.

Im siebten Semester, also dem letzten Studiensemester, wird ein letztes Schwerpunktprojekt aus dem bekannten Angebot absolviert. Gleichzeitig wird die Bachelor-Arbeit erstellt, die das bisherige Wissen bündeln und zum Ausdruck bringen soll. Diese Arbeit besteht aus der Abgabe und Bewertung der eigentlichen Arbeit und einem Kolloquium.

Abschlußarbeit

Die Bachelor-Arbeit wird im Regelfall im siebten Semester ausgegeben. Thema sowie beide Prüfer schlägt der/die Studierende vor. Die Bearbeitungszeit umfaßt mehrere Wochen. Anschließend stellen die Absolventen ihre Ergebnisse im Rahmen eines Colloquiums vor. Nach erfolgreichem Abschluß wird künftig der akademische Grad "Bachelor of Arts (BA)" verliehen.

Partnerhochschulen

Der Begriff der Globalisierung mag für die Wirtschaft Geltung haben. Für das Kommunikationsdesign trifft er nur bedingt zu. Denn jede Nation, jede Region bewahrt ihre kulturellen Eigenheiten, die sich aus ihrer je spezifischen Tradition und Geschichte entwickelt haben. Sie kennenzulernen kann nur bereichernd und inspirierend sein für den Gestalter. Und deshalb bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ein Semester an einer unserer ausländischen Partnerhochschulen zu studieren.

Praktikum

Die frühen praktischen Erfahrungen während des Studiums erwerben sich die Studierenden durch ein Praktikum in einem Gestaltungsbüro, einer Werbeagentur, einem Verlag oder einem Multimedia-Studio. Das neue Bachelor-Studium sieht ein Pflichtpraktikum im 5. Semester vor.