POWWOW - Perspektive für Jugendliche

POWWOW - Perspektive für Jugendliche

POWWOW – Ein Jugendmagazin entsteht In unserer Masterarbeit versuchen wir folgende Forschungsfrage zu beantworten: Wie können Gestalter sozial schwachen und bildungsfernen Jugendlichen helfen Perspektiven zu finden, Werte zu entwickeln sowie ihre innere Motivation und ihr Selbstwertgefühl zu steigern? Unsere Recherche ergab, dass sich die Jugend in Deutschland nach einem stabilen sozialen Umfeld sehnt. Sie sucht nach familiären und wirtschaftlichen Sicherheiten und hofft auf Bildungschancen unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund.

Die Realität zeigt allerdings, dass die Zugehörigkeit zur Familie mit ihrer jeweiligen Schichtzugehörigkeit einen sehr starken Effekt auf die Bildungsund die damit zusammenhängende Berufslaufbahn hat. Jugendliche aus finanziell besser gestellten Elternhäusern besuchen aussichtsreichere Schulformen als Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen. Diese finden sich häufig an Haupt- und Sonderschulen wieder und bleiben so hinter ihren Möglichkeiten zurück. Nur wenige Jugendliche der Unterschicht und der unteren Mittelschicht sehen Perspektiven für die eigene Zukunft und wagen es noch zu träumen.

Deshalb richtet sich unsere Masterarbeit vor allem an Jugendliche der Unterschicht und unteren Mittelschicht im Alter von zwölf bis 16 Jahren. Das Jugendmagazin POWWOW erzählt Geschichten, die junge Menschen animieren, ihren eigenen Weg zu gehen. Es soll ihnen Mut machen positiv und motiviert, aber auch realistisch in die Zukunft zu sehen. Das Magazin entstand in engem Kontakt und Zusammenarbeit mit der Zielgruppe, deshalb sind die Themen im Magazin nah am Leben der jungen Leserschaft.

Die Arbeit stützt sich stark auf die Ergebnisse der 16. Shell Jugendstudie 2010 sowie auf unsere eigene Umfrage, bei der Jugendliche zu ihren Lesegewohnheiten und Vorlieben im Bezug auf Zeitschriften und Magazine befragt wurden.

Wir erhoffen uns durch eine Kombination aus Unterhaltung, aussergewöhnlicher Gestaltung und packenden Inhalten, die sich auf subtile Weise mit der eigenen Lebensplanung der Jugendlichen auseinandersetzten, eine Lücke im Angebot der bisherigen Jugendzeitschriften zu schliessen.

Betreuung

Prof. Erich Schöls
Prof. Cristoph Barth