Ping Pong

Welcome to the Thunderdome!

Zwei Mann gehen rein, ein Mann kommt raus!

 

Ping Pong Abend

Es gibt sie nicht oft, diese Ereignisse, bei denen man schon bevor sie überhaupt stattfinden, das Gefühl hat, dass etwas Le-gen-däres passieren wird. Eines davon war der vergangene Dienstag-Abend.

Seit Tagen wurde gemunkelt, es gab kaum ein anderes Thema auf den Gängen:
Begründet auf einer spontanen Idee an einem gemütlichen Abend im Kreise unserer Professoren, sollte an diesem Dienstag ein Tisch-Tennis-Match zwischen unseren Professoren, nämlich Christop Barth und Carl Frech, stattfinden.

Zu einer recht unüblichen Zeit im Vergleich zu den sonstigen Dienstagsgesprächs-Runden ab 19:00 Uhr, begann das Schauspiel erst etwa eine Stunde später,
gegen 20 Uhr. Wo? Natürlich im Fotostudio!
Dieses glich einer kleinen Arena. Inmitten des Studiobereichs, im Zentrum der Aufmerksamkeit, stand die durch die passene Beleuchtung von oben perfekt in Szene gesetzte Tisch-Tennis-Platte. 
So schnell sich die Reihen füllten, so schnell bildeten sich auch die ersten Fan-Lager, welche mit den entsprechenden Fähnchen Stellung bezogen. Kulinarisch von unseren Erstis mit Hot dogs bestens versorgt, warteten alle nur noch auf die Protagonisten des Abends.

Dann endlich: Einlauf der Kontrahenten.
Die Rolle des Schiedsrichters übernahm, der Veranstaltung im richtigen Dresscode gerecht werdend, in weißem Hemd und Fliege, Dr. Bauer.
Amüsant moderiert wurde das Spektakel von Henning Rogge-Pott.

Schließlich nahm das Spiel seinen Lauf:
Nach einer kurzen Aufwärmphase, legten sich bald beide Kontrahenten so richtig ins Zeug. Im Kopf-an-Kopf-Rennen siegte am Ende Prof. Christoph Barth. Als alle schon daran dachten, nach all der Spannung zum gemütlicheren Teil des Abends überzugehen, überraschte Dr. Bauer als erneuter Herausforderer des Gewinners, sodass das Match in eine neue Runde ging.
In Dr. Bauer jedoch musste auch Prof. Barth seinen Meister erkennen. Routiniert und nebenbei bemerkt in einer äußerst stolzen "Kampf-Haltung", beinahe mit einer Stellung aus dem Fechtunterricht vergleichbar, baute Dr. Bauer schließlich einen enormen Vorsprung aus, den Prof. Barth bis zum Schluss trotz aller Bemühungen nicht mehr einholen konnte.

Motiviert durch so viel Kampfeinsatz, ließen es sich auch auf Seiten der Studenten einige nicht nehmen, gegen Dr. Bauer in den "Ring" zu steigen, sodass der Abend nicht nur eine gelungene Abwechslung zum sonst doch eher theoretischen Dienstagsgespräch wurde, sondern zugleich auch zum lockeren Austausch und Kennenlernen zwischen den Semestern führte.

Ob es in Zukunft zu einer fortlaufenden Veranstaltung werden und es mehr von solcherlei Abenden geben wird, bei denen v.a. das Miteinander zwischen Professoren und Studenten im Vordergrund steht, stand bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Wir würden es uns jedenfalls wünschen:
Gerne mehr davon!