Höhenstufen der Stadt
Konzept
Über eine Treppe kann man die Höhenstufen einer Stadt auditiv erfahren. Auf den ersten Stufen befindet man sich unter der Erde, z.B. in der U-Bahn, Kanalisation oder bei Städten die am Meer oder einem Fluß liegen unter Wasser. Danach begibt man sich über die Erde und hört den Verkehr, Personen in der Fußgängerzone oder lauscht den Tieren im Park. Auf den obersten Stufen löst man sich auditiv vom Boden und begibt sich in die Luft. Die Sounds der Stadt werden mit Echtzeitdaten (Wetter, Ereignisse, Flugzeuge …) gemischt.
Der auditive Charakter der Stadt wird visuell durch Licht unterstützt. Das Licht vermittelt zum einen die Tageszeit als auch das Pulsieren/Ruhen der Stadt. Spürbar wird das Klima/Wetter durch Wärme und Kälte bzw Wind (Ventilatoren).
Eventuell erhält man weitere (statistische) Informationen zu der jeweiligen Stadt durch Projektion auf die einzelnen Treppenstufen.
Interessant wäre es auch zwei Städte unmittelbar miteinander vergleichen zu können. Hierzu geben die beiden Seiten einer Treppe jeweils die Geräusche/Werte/Informationen einer Stadt wieder. Läuft man in der Mitte der Treppe so kann man beide Städte gleichzeitig “hören”.
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Ausstellungsort

Das Treppenhaus im WiSo-Gebäude würde sich recht gut für die Treppeninstallation eignen. Eine Treppe hat hier fünf Stufen. Auf beiden Seiten ist bereits ein Geländer vorhanden. Außerdem könnte man auch die Flächen vor und nach der Treppe nutzen (z.B. zur Auswahl der Stadt (unten) bzw zur Auflösung, um welche Stadt es sich gehandelt hat (oben)).
Eigentlich wollte ich anfangs je eine Treppe für den Sound unter und eine Treppe für den Sound über der Erde nutzen. Wahrscheinlich ist es aber sinnvoller das Konzept auf eine Treppe zu reduzieren.
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Technische Umsetzung

Jede Treppenstufe hat ihren eigenen Sound, der hörbar wird sobald man sich auf der Stufe befindet. Die Übergänge zwischen den einzelnen Stufen verlaufen fließend, d.h. der Sound der vorherigen Stufe wird allmählich leiser bis man 100% den Sound der aktuellen Stufe hört. Schön wäre es den Sound direkt auf der Stufe über kleine Lautsprecher zu verorten. Allerdings wäre dies technisch sehr aufwendig und das Einbeziehen von Echtzeitdaten (z.B. Wetter) könnte sich schwierig gestalten. Daher wäre ein Funkkopfhörer einfacher aber auch preiswerter.
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Um eindeutig zu erfassen, auf welcher Treppenstufe sich die Person befindet, eignen sich sehr gut Entfernungssensoren, die auf jeder Stufe seitlich angebracht sind. Außerdem kann man hiermit auslesen, wo (links, rechts) man sich auf der Stufe befindet (Bereich 10-80 cm).
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Die Temperatur der einzelnen Höhenstufen kann durch Heizfolien oder durch Peltier-Elemente wiedergegeben werden. Diese werden jeweils am Geländer befestigt. Der Vorteil beim Peltier-Element ist, dass man nicht nur Wärme sondern auch Kälte erzeugen kann.

Da Kupfer sehr gut Wärme leitet, würde sich ein Kupferrohr recht gut als Geländer eignen (oder ein länglich aufgeschnittenes Rohr als Aufsatz auf das bereits bestehende Geländer). Darin könnte man mehrere Peltier-Elemente befestigen. Wärmeleitpaste zwischen Peltier-Element und Rohr könnte die Wärmeleitung verbessern.