bewusstsein schaffen

einerseits:
wir werden ständig und überall überwacht. hinterlassen unweigerlich spuren, selbst an orten und stellen an denen wir es nicht für möglich halten würden (siehe link von christiane “Die schöne neue Welt der Überwachung”). in den medien wird heiss diskutiert über die grenzwertigen themen der überwachungskultur und des überwachungsstaates. und das alles im namen der sicherheit.

andererseits:
die menschen sind auf der virtuellen ebene äußert freizügig im verbreiten weiterer persönlicher angaben. verschwenden keinen gedanken daran, dass diese angabe an anderer stelle sehr trastische auswirkungen für sie haben können. trotz des wissens, dass die seiten zugänglich für jedermann sind, werden dinge preisgegeben, die nicht überall kommuniziert werden sollten.

wie hier im studivz zb die gruppe “kein alkohol ist auch keine lösung” mit 18.979 mitgliedern

konzept:
bewusst sein schaffen, dass man mit diesen freiwilligen angaben lieber etwas vorsichtiger umgehen sollte.

plattform: studivz
gerade hier geben viele junge menschen persönliche details preis. sie gestalten ein eigenes persönliches “cooles” image auf ihrer seite. manche informationen können zb ihre karriere beträchtlich beeinflussen, wenn arbeitgeber sich die seiten anschauen.

ziel:
menschen mit ihren eigenen freiwilligen angaben im urbanen umfeld konfrontieren.

studivzrecherche:

hier findet ihr eine inoffizielle statistikpräsentation über das studivz :

wie das studivz bereits verwendet wurde:

Nicht zum ersten Mal wurde bekannt, dass es verdammt einfach ist, die Daten aus dem StudiVZ zu crawlen. Es braucht keinen Hack, kein DB-Dump. Eure Daten sind sicher? Mitnichten. Mit der externen Supersuche von StudiVZ kann das sogar jeder selbst nachvollziehen.

http://www.fixmbr.de/das-studivz-crawlen/

In den letzten Wochen hatte das StudiVZ zwei interessante Mitglieder: hoeboet und loveboet.

möglichkeiten personen zu identifizieren:

biometrie
benutzung von karten (ec-karte, mensakarte)
handy

idee 1: mensa
anhand der daten die auf der mensakarte gespeichert sind, kann man dem jeweiligen studenten sein studivz-profil zuweisen. somit wäre man identifiziert und könnte den menschen dort direkt mit seinen eigenen daten konfrontieren (projektion, interaktives tablett …)

idee 2: pro-reklame
überzogene werbung für studivz-gruppen machen und mit den mitgliedern werben. sie identifzieren sich schließlich mit ihren gruppen.

idee 3: kino
einen raum finden in dem man sich wohl und sicher fühlt um dann mit dem gegenteil konfrontiert zu werden. das gefühl von zur schaustellung, ertappt sein etc. den menschen nachfühlen lassen.

idee 4: für immer
die daten im studivz erscheinen uns vergänglich. wird es einem zu heikel löscht man einfach seinen account. würde man die daten in stein meißeln oder zumindest in holz brennen würde das einen ganz anderen effekt erzielen.

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