Höhenstufen II
Monday, December 17th, 2007 by Christiane KellerKonzept: Sound
Ich habe angefangen am Beispiel Berlin Sounds von verschiedenen Quellen aus dem Internet herunterzuladen und diese zu katalogisieren. Für Berlin habe ich derzeit ca 50 Soundfiles, hauptsächlich von öffentlichen Plätzen, Brücken, U-Bahn, Markt.
Die Frage ist nun, was man auf den einzelnen Treppenstufen hören kann.
Variante 1
Ich ordne die gefundenen Sounds nach der Höhe der Orte in einer Stadt, von denen sie stammen. Hierzu verwende ich die Höhenangaben in Google Earth. Diese Höhenstufen werden dann auf die Treppenstufen übertragen, zum Beispiel:
Treppenstufe 1: U-Bahn – unter der Erde
Treppenstufe 2: Hauptbahnhof – 25 m
Treppenstufe 3: Flughafen Tegel – 35 m
Treppenstufe 4: Alexanderplatz – 39 m
Treppenstufe 5: Teufelsberg – 63 m
Variante 2
Die Sounds werden bestimmten Themengruppen zugeordnet. Hierzu würde es dann auch (statistische) Informationen geben, die mittels Beamer auf die Treppenstufen oder die Wand projiziert werden, zum Beispiel:
Treppenstufe 1: unter der Erde: U-Bahn, Fluß, Kanalisation …
Treppenstufe 2: Verkehr, Autos, Infos über Straßennetze/Verkehrsdichte …
Treppenstufe 3: öffentliche Plätze, Fußgängerzonen, Infos zu Kultur/Einwohnerdichte
Treppenstufe 4: Wetter, Klima (bezogen auf aktuelle Wetterdaten aus dem Netz)
Treppenstufe 5: Flugzeuge (Echtzeitdaten von Ankunft und Abflug an den Flughäfen)
Variante 3

Man hört nicht nur den Sound einer bestimmten Stadt beim Begehen der Treppe, sondern ganz unterschiedliche Sounds von der ganzen Erde. Die gefundenen Soundfiles werden auch hier nach den Höhenstufen der Orte an denen sie aufgenommen wurden sortiert und auf die Treppenstufen übertragen. So höre ich z.B. erst den Sound einer Straße in New York und begebe mich dann auditiv an den Strand von Sydney. Vorteil hierbei ist, dass mir sehr viele Sounds zur Verfügung stehen und ich klanglich ein größeres Spektrum abdecke. Ich könnte z.B. auch Sounds wiedergeben, die uns nicht so vertraut sind. Man würde bei dieser Variante erst den Sound hören und erst nach einer gewissen Zeit wird durch eine Projektion aufgelöst, was man gerade hört und an welchem Ort man sich befindet.
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Technik: Surround Sound
Nachdem ich mich dazu entschlossen habe einen Kopfhörer zu verwenden statt mehrere kleine Lautsprecher, habe ich mich hier nach einer Lösung umgeschaut. Schön wäre es auch mit dieser Lösung den Sound zu verorten, sprich Surround-Sound zu haben. Leider kenne ich mich hiermit recht wenig aus, aber wenn ich alles richtig verstanden habe benötige ich hierzu eine externe 5.1 Soundkarte, die natürlich Mac kompatibel sein muss, und einen Surround-Kopfhörer.
Trust HS-6200 5.1 Surround Headset USB (21,99 €)
TEAC Surround Headset 5.1 mit Vibrationseffekt (48,94 €)
Speed Link SL-8795 Medusa 5.1 Mobile Edition USB Headset (56,95 €)
Guillemot MUSE POCKET LT Soundkarte (30,45 €)
Allerdings stellt sich noch die Frage, wie ich die einzelnen Lautsprecher mittels Processing oder Instant ansteuern kann. Bin bei meiner Recherche auf Peters Eintrag im Processing-Forum gestossen.
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Treppe selbst bauen

Letzte Stunde kam ja die Überlegung auf, eine kleine Treppe selbst zu bauen, da es ja leider doch immer wieder schwierig ist bei der Ausstellung im WiSo-Gebäude Dinge zu befestigen (bohren) und ich ja auch an die Präsentation denken muss. Ich habe mich nach unterschiedlichen Bauformen von Treppen umgeschaut und schließlich die oben abgebildete Treppe gefunden. Allerdings müsste ich mich schon auf 5-6 Stufen beschränken, schließlich muss diese noch tragbar und transportierbar sein. Auf zwei stabile Holme die etwa 150 cm lang sind werden die ca 80 cm breiten Treppenstufen befestigt. Holz würde mir zur Verfügung stehen, so dass das nicht noch ein zusätzlicher Kostenpunkt wird. Vorteil ist auch, dass ich die Sensoren direkt an die Treppenstufen bauen kann und auch die LEDs könnte man direkt im Holz versenken.
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Beispiel: Überlagerung von Sounds, Stereo
