Experiment Sound
Monday, December 3rd, 2007 by Christiane KellerProcessing Experiment

Ich habe mich mit der Wiedergabe von Sounddateien in Processing beschäftigt und habe mich etwas in die Audio Library “Minim” eingearbeitet.

Hierzu habe ich mir etliche verortete Audiodateien von der Website the freesound project heruntergeladen und habe sie grob nach Höhenstufen geordnet (unter der Erde, über der Erde). Die Sounds werden über die Tastatur abgespielt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Frage, wieviele Informationen man benötigt, um den Sound zu erkennen und eine Vorstellung des Ortes im Kopf zu bekommen.
Schön wäre es auch, wenn die einzelnen Sounds langsam ineinander übergehen, das eine Geräusch wird immer leiser bis es verschwindet, das nächste dafür immer lauter.

Anstatt mit Tasten habe ich versucht die Sounds der Höhenstufen mit einem Entfernungssensor abzurufen, was allerdings noch recht ungenau funktioniert.
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Treppe als Interface
Da die Geräusche in unserer Umgebung ständig variieren und jeder diese Töne anders wahrnimmt, soll auch jede Person, die die Treppe begeht ein anderes Klangbild der Höhenstufen erleben. Zu jeder Höhenstufe werden also mehrere Sounds benötigt, die zufällig oder nach einem bestimmten Muster (z.B. rechts - links) wiedergegeben werden.
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Techniklösungen:
– Kameratracking mit Hilfe von LEDs, die z.B. mit Klettverschluss um die Knöchel befestigt werden
– Entfernungssensoren
– Helligkeitssensoren
– Sensormatten (vgl. Tuned Stairs)

Beleuchtungsvarianten:
– minimale Beleuchtung am Rand der Treppenstufen als Wegweiser
– nur die Treppenstufe auf der man gerade steht ist erleuchtet
– Aufblitzen bei Erschütterung (vgl. Video)
– Anpassung “über der Erde” an die Tageszeit (Zeitzonen: Tag, Nacht)
– “unter der Erde” eher dunkel, nach unten immer weniger Licht
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Wärme/Kälte:
Mit zunehmender Höhe wird es immer kälter. In den Alpen z.B. nimmt die Temperatur auf 100 Meter um ein Grad Celsius ab. Dies könnte man über ein Peltier-Element spürbar vermitteln.