Erste Konzeptideen von Birgit und Gloria
In unserem Projekt wollen wir uns mit Kommunikation und Information beschäftigen. In der ersten gemeinsamen Recherchephase sind wir auf eine interessante Informationshülle gestoßen:
BIX: Informationshülle für das Kunsthaus Graz
BIX funktioniert als Membran zwischen Museum und öffentlichem Raum, über die sich das Kunsthaus identifiziert und präsentiert. Aber die kommunizierende Außenhaut ist ebenso auch eine mögliche Arbeitsplattform für Kunstprojekte, die den Dialog zwischen Medien und Raum thematisieren.
Ideenmindmap:
Unser Ziel ist es Kommunikation zu fördern, um den Lerneffekt des Besuchers zu verstärken. Durch intensivere Auseinandersetzungen während eines Gesprächs, können Informationen besser eingeprägt werden. Durch Wiederholung des gerade aufgenommenen Wissens, gelangt Erlerntes in das Langzeitgedächtnis.
Konzept 1:
Das Museum soll ein Ort des Wissensaustauschs werden. Verschiedene Generationen mit verschiedenen Ansichtsweisen treffen hier aufeinander und erhalten die Möglichkeit zum aktiven Austausch.
Bei unserem ersten Entwurf, ist die Idee, dass sich Gespräche und Wissen in Strom verwandeln.
Diese Stromstöße werden von einem Objekt, das als Aggregat und zugleich als Teleporter funktioniert, angezogen. Dieses Aggregat kann sich somit mit Wissen aufladen.
Andere Benutzer können nun entweder der Stromfluss unterbrechen und selbst als Aggregat fungieren, d. h. Wissen aufnehmen oder Informationen vom Teleporter laden.
Wird die Spannung auf dem Teleporter zu hoch, könnte sich dieser entladen und die Informationen nach aussen freigeben/teleportieren (z. B. auf der Fassade des Museums, um andere Menschen neugierig zu machen).
Diese Entladung könnte auch bei den Besuchern stattfinden, bevor sie einen Informationoverload erleiden.
Als Teleporter könnten Kommunikationsstationen dienen, wie zum Beispiel Stehsäulen und Sitzbänke. Denkbar wären auch die Exponate an sich.
Eine mögliche Visualisierung dieses Austauschs könnte so aussehen:
Konzept 2:
Ein weiterer Ansatz Kommunikation im Raum zu fördern besteht darin, dass sich die Raumsituation je nach Verhalten der Besucher verändert. Die Anzahl der Nutzer im Raum beeinflusst beispielsweise die Lichtsituation. Ein Exponat kann nur optimal erfasst werden, wenn sich genügend Personen davor befinden. Das Bild wird sozusagen durch Kommunikation erst sichtbar. Wird die Zahl allerdings zu hoch, so dass die freie Sicht zum Exponat nicht mehr gewährleistet wird, ändert sich die Raumsituation (z. B. könnte das Licht ausgehen), damit die Menge gezwungen wird sich wieder aufzulösen.
Denkbar wäre bei diesem Ansatz auch, dass der Raum, wenn wenig kommuniziert wird, stark beschallt ist. Erst durch Kommunikation, können die Benutzer gemeinsam die Lautstärke regeln.


















