Schlafphasen-Licht-Wecker | Sleeping Phase-Light-Alarn

26.07.2008 by Eugen Peters

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deutsch english
Ansatz

Jeder kennt es. Manchmal wird man morgens vom Wecker geweckt und fühlt sich einfach gerädert. Woran liegt das? Außer an zu wenig Schlaf kann es daran liegen, dass man mitten aus dem Tiefschlaf gerissen wird vom Wecker, der wie Pauken durchs Gehirn zieht, oder weil es draußen noch viel zu dunkel ist und der eigene Körper einem sagt, dass es noch nicht Zeit ist, das Bett zu verlassen.

  Approach

Everyone knows the feeling – Some mornings you are woken up by your alarm clock and feel completely miserable. What is the reason? It could be the effect of too short a night’s sleep. But often, it is because you have been startled in the middle of a deep sleep phase , by an alarm sound that blears in your head like bass drums. And maybe it is just still far too dark outside for your body to register that it is time to get up

Konzept

Der Schlafphasen-Licht-Wecker soll ein angenehmes Erwachen ermöglichen. Er ermittelt die optimale Weckphase, hüllt den Raum kontinuierlich mit Tageslicht ein, spielt angenehme Naturgeräusche oder ruhige Musik beim Wecken. Dabei ist er leicht zu bedienen. Keine umständlichen Tasten mehr. Ein simples Menü führt zu allen Einstellungen, allein durch Drehen, Neigen und Drücken des Weckers.

  Concept

The Sleeping Phase-Light-Alarn is designed to wake you up pleasantly. It registers the ideal time for waking, gradually fills the room with daylight, and plays pleasant nature sounds or calm music. It is easy to use – no more cumbersome buttons. A simple menue leads you to all settings, and it is navigated by simply turning, tilting or pushing the alarm clock.

Funktionsweise

Wir brauchen unseren täglichen Schlaf, um uns zu erholen und um Energie zu sparen. Unser Gehirn wird während des Schlafs aufgeräumt, das am Tag Gelernte wird dauerhaft gespeichert, Erlebnisse verarbeitet und unwichtige Informationen gelöscht. Tiefschlafphasen dienen dabei. Nahezu jeder Mensch durchläuft jede Nacht die gleichen Schlafphasen. Tiefschlafphasen wechseln sich mit REM-Phasen (Rapid Eye Movement) ab, die Leichtschlafphasen trennen Tiefschalphasen voneinander. Anfänglich sind die Tiefschlafphasen sehr lang und REM-Phasen kurz. Dies ändert sich gegen Ende des Schlafrhytmus‘ (zwischen 6 und 9,5 Stunden sind üblich). Die REM-Phasen werden länger, Tiefschlafphasen finden zum Teil gar nicht mehr statt. Der Tiefschlaf ist für die körperliche Erholung wichtig, aber auch für effektives Lernen. Über die Funktion des REM-Schlafes herrscht noch Unklarheit. Es wird jedoch vermutet, dass während dieser Schlafphase erlebte Situationen verarbeitet und aufgenommene Informationen zum Teil im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Die Rolle der Träume wird dabei noch erforscht.

  Functionality

Our bodies need sleep to recover and conserve energy. During sleeping time, our brain is reorganized,information gathered during the day is committed to long-term memory, experiences are processed, and unimportant information is deleted. Deep sleep phases play an essential role there.Almost every human-being experiences the same sleeping pattern every night. Deep sleep phases alternate with REM phases (Rapid Eye Movement). These phases of light sleep separate the deep sleep phases. After falling asleep for the first time, the deep sleep phases are very long and the REM phases relatively short. This changes towards the end of the sleeping pattern (which is usually between 6 and 9.5 hours). The REM phases become longer, and deep sleep phases shorten or do not take place at all. Deep sleep phases are important for the body’s recovery, but also for the ability to learn effectively. There are still divided opinions about the function of REM phases. It is assumed that situations experienced during the day are processed and absorbed information is partly stored in long-term memory. Itis still being researched which part dreams play here.

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Melatonin hat eine schlafanstoßende Wirkung und sorgt dafür, dass wir einschlummern. Im Gegensatz dazu wirkt sich die Ausschüttung von Serotonin stimmungsaufhellend auf den Organismus aus. Die Produktion dieses Hormons wird durch Tageslicht eingeleitet und senkt die Produktion von Melatonin. Somit wachen wir mit besserer Laune bei Tageslicht auf als nachts. Der Schlafphasen-Licht-Wecker bedient sich beider Möglichkeiten des angenehmen Aufwachens, gepaart mit sanften Klängen. Im Tiefschlaf bewegt sich der Mensch nicht. Während der REM-Phasen nur die Augen. Lediglich in den Leichtschlafphasen, die fast genauso nah dem Wachzustand sind, wie REM-Phasen, verändert der Körper seine Position, um nicht wundlägerig zu werden. Mittels Bewegungsmelder an einem Armband merkt der Wecker das. Bei einem gewünschten Weckzeitpunkt misst er die Bewegung in einer bestimmten Zeitspanne. Ist beispielsweise der Wecker auf 7:00 Uhr gestellt, so misst er ab ebenfalls beispielsweise einer halben Stunde vorher, ob der Schlafende sich in einer Leichtschlafphase befindet. Falls ja, weckt er. Im schlimmsten Falle wacht man eine halbe Stunde früher auf, als gewünscht, aber dafür zum angenehmsten Zeitpunkt. Sollte der Schlafende unerwarteterweise keine Leichtschlafphase im vorgegebenen Zeitraum haben, wacht er zum gesetzten Zeitpunkt auf (in diesem Beispiel 7:00 Uhr). Da der Wecker auf schon gemessene Schlafrhythmen zurückgreifen kann, kann er errechnen, ab wann das Licht von Null auf Tageslicht hochdimmt, um die Produktion von Serotonin anzuregen und somit auch Wahrscheinlichkeit senken, in eine Tiefschlafphase zu treten.   Melatonin has the effect of initiating sleep und causes us to dose off. Seratonin, on the other hand, works as a stimulant to our organism. The production of this hormone is triggered by daylight, whilst lowering the body’s production of melatonin. This is why we awaken in a better mood by daylight than we do at night. The Sleeping Phase-Light-Alarm utilizes both options of a pleasant awakening, paired with gentle sounds. In deep sleep, a person does not move. During a REM phase only the eyes move. It is only in phases of light sleep, phases that are almost as close to being awake as REM-phases, that the body changes its position, to avoid becoming sore. Utilizing movement sensors on a wristband, the clock can detect these phases. During a preset time span, it measures the body’s movements. For example, if the alarm time is set at7AM, it starts measuring the body’s movement to determine whether it is in a phase of light sleep. If this is the case, it starts the waking process. It is possible that you are awoken half an hourearly, but it will be a pleasant awakening, as opposed to a later, less pleasant one. If the sleeper does not have a phase of light sleep during the half-hour time span, which is unlikely, he will be woken up at the set time (in this example 7AM). Since the alarm is able to use prior measured sleeping patterns, it can calculate the point of time when it has to fade the light from zero up to daylight. This encourages the production of seratonin and helps to prevent your body from sinking into a deep sleep phase shortly before waking time.
Aufbau

Der Wecker besteht äußerlich aus einer milchtrüben Kugel und einem Sockel in der gleichen Farbe. Keine Taste. Kein Knopf. Kein Drehrad. Im Inneren befinden sich einige LED Matritzen, ein LCD-Monitor, der von einer LED-Matrix durchleuchtet wird und somit das Bild von Innen an die milchtrübe Kugel wirft und einer Bikonkavlinse, die das Bild vergrößert. Im Sockel befinden sich vier Drucksensoren und ein Powermate. Beim Dummy noch ausgelagert befindet sich ein Arduino Board, Stromzufuhr und ein Motortreiber. Das Menü wurde mittels Processing geschrieben. Ein Wii wird für die Ermittlung der günstigen Schlafphase eingesetzt.

  Construction

The exterior of the alarm is made up of a white translucent, milky orb on a socket of the same colour. No keys. No buttons. No dials. The interior holds a number of LED matrixes, an LCD monitor lit by an LCD matrix thereby casting the image onto the surface of the sphere from the inside and a bi-conclave lens that enlarges the image. Four pressure sensors are installed in the socket, as well as a Powermate. In the dummy-version, the Arduino Board, power supply and motor are external. The menue was programmed using processing. A Wii is used as a motion detector.

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Bedienung

Die Kugel ist das Eingabeelement. Durch Drehen kann man das Licht dimmen und den Wecker somit als Tischleuchte benutzten. Durch Herunterdrücken kommt man ins Menü. Durch Drehen bewegt man sich im Untermenü und bestätigt abermals mit Drücken. Im Ausgangsmenü kann man durch Kippen nach hinten die Weckeinstellungen sehen.

  Handling

The orb functions as the control medium: By twisting it, you are able to dim the light. This makes the alarm also a table lamp. By pressing the orb down into the socket you enter the menue. You navigate the submenue by twisting the orb, and select a setting by pressing it down. In the default menue, you can switch to display the set waking time by tilting the orb backwards.

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  • light > während die Uhrzeitanzeige aktiv ist, kann man mittels drehen die Leuchte an und aus drehen und den Wecker als Tischleuchte nutzen
  • waking settings > hier werden alle Weckeinstellungen angezeigt: an/aus, Weckzeit und Weckmelodie
  • on/off > Wecker an und ausschalten
  • back > damit kommt man in das entsprechende Untemenü
  • alarm > time > Weckzeit einstellen und anstellen
  • alarm > tracking > Weckzeitspanne einstellen
  • alarm > sound > Weckmelodie einstellen
  • time > setting > Uhrzeit einstellen
  • time > display > wechseln der Anzeige zu analog oder digital
  • time > 12/24 h > wechseln zwischen 12 Stunden und 24 Stunden Anzeige
  • sleep > motion test > testen des Bewegungssensors und Einstellen der Sensibilität
  • sleep > diagram > Schlafrhythmusanzeige
  • sleep > reminder > Einstellung der Schlafenszeiterinnerung
 
  • light > turn the light on and off by turning the orb while the time display is active in order to use the alarm clock as a table lamp
  • waking settings > all alarm settings are displayed here: on/off, time of alarm and alarm melody
  • on/off > turn alarm clock on/off
  • back > leads to the respective submenu
  • alarm > time > set and activate the time of alarm
  • alarm > tracking > set tracking time
  • alarm > sound > set alarm sound
  • time > setting > set time
  • time > display > choose analogical or digital display
  • time > 12/24 h > choose 12h or 24h display
  • sleep > motion test > test motion sensor and set sensitivity
  • sleep > diagram > rhythm of sleep-display
  • sleep > reminder > set sleep reminder

 

Ausblick

Durch den Einsatz des Arduino Nano, Miniboxen und Hochleistungs-LEDs ermöglicht man die Unterbringung der gesamten Hardware im Wecker und eine höhere Lichtstärke. Der Bewegungsmelder lässt sich ebenfalls durch Arduino Nano, Bluetooth DIP Module und Accelerometer Breakout Board – ADXL203CE von Sparklin, in einem Schweißband unterbringen. Weitere Möglichkeiten sind beispielsweise updaten der Weckzeiten mit dem Kalender am Rechner per Bluetooth, genaue Schlafphasenanalyse oder Erinnerung an Ruhezeiten.

  Persepectives

The use of Arduino Nano, mini speakers and high power LEDs make it possible to install the entire hardware inside the orb and socket, as well as to use a greater strength of light. It is further possible to compact the motion sensor into a wristband, using Arduino Nano, bluetooth DIP modules, and Accelerometer Breakout Board – ADXL203CE from Sparklin. Further possibilities for instance include updating waking times using the computer calendar function and bluetooth, precise sleep patterned analysis orquiet time memory.

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deepSEARCH

25.07.2008 by Chrisi und Birgit

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Konzept

Das Projekt „deepSEARCH“ beschäftigt sich mit dem Thema Internetzensur am Beispiel von Google.

Das Thema Zensur ist gerade in den letzten Monaten durch die Berichterstattung der Internetkontrolle in China im Hinblick auf die Olympiade wieder stark in den Fokus gerückt. Die Problematik ist nicht neu, allerdings ist vielen Internetnutzern nicht bewusst, dass auch in Deutschland dem World Wide Web Grenzen gesetzt werden.

Hintergrund

Man darf nicht außer Acht lassen, dass auch andere Suchmaschinenbetreiber ihre Ergebnisse zensieren, allerdings ist Google die Weltweit größte Internetsuchmaschine und allein in Deutschland laufen hier 90% aller Suchanfragen. Zweifelsohne ist Google eine gut funktionierende Suchmaschine, es ist jedoch wichtig sich nicht immer blind auf die Ergebnisse zu verlassen. Man möchte sich kaum vorstellen, welche Macht Google tatsächlich besitzt und was passiert, wenn Google Ergebnisse aus eigenen Stücken aussieben würde. Die beinahe Monopolstellung von Google und die damit verbunden Macht sollte nicht unterschätzt werden.

Umsetzung

Mit Hilfe eines virtuellen Meeres wird ein Raum geschaffen, der für die unendlichen weiten des Internets steht. Als Vorbild diente hier die Interaktive Anwendung flow. Mit Hilfe von Processing wird auf die Google Bildsuche zugegriffen. Die Installation selbst besteht aus einer Bodenprojektion und einem Wii Fit Balance Board. Um zusätzlich Atmosphäre und Spannung zu erzeugen wird mit passenden Sound und Anpassung der Lichtverhältnisse gearbeitet.

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Aufbau / Interaktion

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Die Anwendung startet sobald eine Person auf dem Wii-Board steht und man kann die erste Suchanfrage starten, indem man durch Gewichtsverlagerung die vorgegebenen Suchbeispiele ansteuert. Bei den Suchbegriffen handelt es sich Beispielhaft um getestete Suchanfragen, die zu einem zensierten Suchergebnis führen.

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Wurde ein Wort ausgewählt gelangt man automatisch in die nächste Ebene. Diese ist in drei Länderzonen aufgeteilt um einen Vergleich zu erzielen. Man befindet sich zunächst im deutschen Google-Bereich, wie dies standardmäßig auch bei Google der Fall ist, wenn man von Deutschland aus sucht. Die entsprechenden Bilder zu dem ausgewählten Wort schwimmen zunächst ungeordnet im Meer. Dabei sind die Ergebnisse der ersten Seite ganz oben, die Ergebnisse der zweiten Seite sind etwas transparent, so dass sie scheinbar etwas tiefer schwimmen. Diese Bilder sind leicht sichtbar, weil an dieser Stelle keine Zensur stattfindet, jedoch viele Nutzer nur die erste Seite der Suche beachten und es somit eine wichtige Rolle spielt, welche Bilder hier gezeigt werden. Liefert Google kein Ergebnis oder gibt es den Hinweis, dass nicht alle Bilder angezeigt werden, schwimmen Platzhalterbilder unter den angezeigten Ergebnissen. Diese sollen die zensierten Bilder darstellen, die für den Benutzer nicht zugänglich sind. So bekommt der Nutzer ein Gefühl dafür, dass es noch mehr Treffer geben würde, diese jedoch hier nicht zu erreichen sind. Der Übergang von einer in die andere Zone ist durch eine Art Graben gekennzeichnet, der für die virtuelle Grenze steht, die im Web gezogen werden. Überquert man diesen Graben, ist es möglich, dass man die Zensierten Bilder auch auftauchen.

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Die unterste Ebene dient als zusätzliche Informationsebene, die es ermöglicht noch tiefer ins Thema einzutauchen.

Menü

04.07.2008 by Eugen Peters

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Da ich einen farbigen Display habe, kann ich farbig highlighten. Das Navigieren ist recht einfach und sollte intuitiv sein. Möglich wäre es, sowohl durch drehen, als auch durch neigen zu navigieren. Das X bringt einen ins vorherige Menü. Kommt man aus einem Untermenü, bleibt das Highlight auf dem X, weil man in den meisten Fällen das Menü ganz verlassen will. Durch Kippen Nach hinten im Grundzustand wäre es möglich, alle Einstellungen zu sehen, wie z.B. Weckzeit, Weckvorlauf und Wecksound. Im Menü ist noch Platz für einen weiteren Hauptmenüpunkt. Dort kann man Einstellungen vornehmen wie Wochentage des Weckens und Erinnerung ans Schlafengehen.

Wiimote Processing Example

30.06.2008 by Michael Zoellner

Downloads:
bluecove Java Bluetooth Implementation
WiiRemoteJ Java WiiMote Library
wrj4p5 Processing Library (WiiRemoteJ Wrapper)
Loc Library (Math)

Processing Library:
Alle heruntergeladenen jar-dateien in folgenden Ordner kopieren und gegebenenfalls anlegen:
Processing Ordner / libraries / wrj4p5 / library /  

Example:

import lll.wrj4P5.*;
import lll.Loc.*;
Wrj4P5 wii;

float lastmotion;

void setup() {
size(300,300,P3D);

// connect first wiimote
wii = new Wrj4P5(this).connect();
}

void draw()
{
// wait until wiimote connected
if (wii.isConnecting()) return;

// print acceleration values
println(”x: ” + wii.rimokon.sensed.x);
println(”y: ” + wii.rimokon.sensed.y);
println(”z: ” + wii.rimokon.sensed.z);
println(” “);

// motion value
float motion = (wii.rimokon.sensed.x + wii.rimokon.sensed.y + wii.rimokon.sensed.z) / 3.0;
println(”motion: ” + (motion - lastmotion));
println(” “);
lastmotion = motion;
}

Zensur_Google_Aufbau

29.06.2008 by Chrisi und Birgit

Überlegungen zum Aufbau:

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Für unsere Planung haben wir einen Benq-Beamer gewählt, da dieser relativ klein und damit für uns gut geeignet ist.
Bei einer angenommenen Deckenhöhe von ca. 3 Metern würde die Bodenprojektion je nach Beamer ungefähr 2 x 1,5 Meter betragen.

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Da das Wii Fit Board ungefähr 50 x 30 cm groß ist, haben wir überlegt evtl. mit zwei Beamern zu arbeiten, um die Projektionsfläche zu verdoppeln.

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Um den Beamer an der Decke zu befestigen, könnten zwei Halterungen dienen, die den Beamer rechts und links einfassen. Diese würden dann direkt an der Decke angebracht werden. Zudem könnte ein Holzbrett, das an der Unterseite des Beamers befestigt wird, halt geben.

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Um zusätzlich Atmosphäre zu schaffen, hatten wir angedacht mit Licht zu arbeiten. Vorstellbar wäre hier mit einem zusätzlichen Beamer zu arbeiten oder Leds anzubringen. Diese würden dann je nach dem in welcher Ebene man sich befindet stärker oder schwächer leuchten. Wir sind uns allerdings nicht sicher, ob dies zusätzlich nötig ist. Durch die dunkler werdenden Blautöne der drei Ebenen wird dem Nutzer schon ein Gefühl für die Tiefe vermittelt und durch passenden Sound soll zusätzlich Atmosphäre geschaffen werden.

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Soundbeispiele:

underwater.wav

voicefx_bubbler1.mp3

scubadiver-bubble.wav

playground.mp3

federico-monti-invierno.mp3

Navigation

26.06.2008 by Eugen Peters

Statt einen Space Navigator zu verwenden habe ich vor, in den Fuß der Lampe 4 Taster einzubauen und einen Drehregler. Für den Dummy werde ich das ding wohl aus Holz drehen.

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Mit ein Paar Federn wird die Kugel oben gehalten. Die Dinger, die wie Hämmer aussehen, werden der eigenen Achse entlang eingedreht und sollen die Kugel am Fuß festhalten.

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Durch Drehen der Kugel kann man die Helligkeit einstellen. Durch Drücken kommt man ins Menü, in dem man die Einstellungen vornehmen kann. Dies geschieht, wenn alle vier Taster gedrückt werden. Durch Neigen mewegt man sich im Menü.

Zensur_Google_Überblick

19.06.2008 by Chrisi und Birgit

Wir haben uns hauptsächlich mit der Programmierung beschäftigt, weiter nach geeigneten Suchbegriffen recherchiert und nun noch mal den Ablauf der Interaktion überarbeitet und festgehalten:

1. Ebene = Wasseroberfläche
Solange die Installation unbesucht ist und keine Person auf dem Wii-Board steht, treiben mehrere Kugeln in den Farben des Google-Logos auf der Wasseroberfläche. Die möglichen Suchwörter schwimmen etwas unter der Wasseroberfläche.

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Sobald man sich nun auf das Wii-Board stellt und somit den Standpunkt Google einnimmt, treiben die farbigen Kugeln zueinander und bilden für eine gewisse Zeit das abgewandelte Google-Logo, so dass der Benutzer eine erste Ahnung bekommt worum es geht. Das Meer steht hierbei für den gesamten Google-Index. Durch Gewichtsverlagerung kann man sich nun über die Meeresoberfläche bewegen. Wir sind uns noch etwas unschlüssig, ob der Benutzer diese Interaktion durch Ausprobieren, durch eine zufällige Gewichtsverlagerung oder aber allein aus dem Wissen, dass er gerade auf einem Wii-Balance-Board steht, versteht oder ob es hier noch eine Aufforderung oder Erklärung braucht. Bewegt man sich nun in langsamen Tempo auf einen Suchbegriff zu und befindet man sich in einer gewissen Nähe zu dem Wort, so kommt es an die Wasseroberfläche und wird anwählbar. Gleitet man aber mit einer gewissen Geschwindigkeit übers Wasser und somit über Suchwörter, bleiben diese unter der Oberfläche, wodurch ein zufälliges und ungewolltes Anwählen verhindert wird.
Bei den Suchbegriffen haben wir sowohl Wörter (z.B. Tiananmen) als auch Webseiten (z.B. site:stormfront.org), die zu einer zensierten Suche führen mit eindeutigen Bildern. China betreffend sind das z.B. Suchen zu Menschenrechtsorganisationen und Nachrichtenseiten, bei Deutschland vor allem in Bezug auf Rechtsextremismus. Des Weiteren wollen wir aber auch Suchbegriffe mit aufnehmen, die zu einer zensierten Suche mit weniger eindeutigen Bildern und Wörter führen, bei denen man denkt, dass sie zu einer zensierten Suche führen würden, dies aber nicht der Fall ist (Bsp. democracy). Außerdem werden wir selbst zensieren, indem wir der Vollständigkeit wegen einige wenige Suchbegriffe wählen, die zu Seiten mit pornographischem Inhalt führen. Diese werden aber nicht anwählbar sein und weichen immer vor der Person auf dem Wii-Board aus.
Hat man nun ein Wort ausgewählt, so bekommt man ein akustisches Feedback und gelangt automatisch in die zweite Ebene.

2. Ebene = im Meer
Hier befindet man sich zu Beginn im deutschen Google-Bereich (insgesamt gibt es drei Zonen: .de, .com, .cn), da dies auch so standardmäßig eingestellt ist, wenn man von Deutschland aus sucht. Die entsprechenden Ergebnisse der Bildersuche zu dem ausgewählten Wort schwimmen anfangs ungeordnet im Meer um den Benutzer herum. Dabei sind die 18 Ergebnisse der ersten Seite ganz oben, die Ergebnisse der zweiten und eventuell folgenden Seiten sind etwas transparent, so dass sie scheinbar etwas tiefer schwimmen. Diese Bilder sollten noch leicht sichtbar sein, weil an dieser Stelle in diesem Sinne keine Zensur stattfindet, jedoch viele Nutzer nur die erste Seite der Suche beachten und es somit eine wichtige Rolle spielt, welche Bilder hierzu gezeigt werden.

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Nach einer gewissen Zeit formieren sich die Bilder der ersten Seite in drei Zeilen und sechs Spalten in der entsprechenden Reihenfolge, wie man es auch von der Google Bildersuche kennt. Sobald es bei einer Suche den Hinweis von Google gibt, dass gewisse Bilder nicht angezeigt werden, schwimmen diffuse und transparente Bilder, die so nicht mehr zu erkennen sind, unter den gesuchten Ergebnissen. Diese sollen die zensierten Bilder darstellen, die viel weiter unten schwimmen und für den Benutzer nicht zugänglich sind. Man bekommt so ein Gefühl, dass es noch mehr Treffer geben würde, diese aber nicht zu erreichen sind.
Auch in der zweiten Ebene kann man sich durch Gewichtsverlagerung im Meer bewegen, was der Benutzer ja bereits in der ersten Ebene gelernt hat.

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Die einzelnen Zonen sind durch die Endungen .de, .com, .cn gekennzeichnet, die jeweils groß aber dennoch dezent auf dem Wasser stehen.

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Der Übergang von der einen in die andere Zone ist durch einen dunkleren Graben wahrnehmbar. An dieser Stelle tauchen die Bilder aus der einen Zone ab und in der nun aktiven tauchen neue Bilder auf, entsprechend dem Suchwort in dem jeweiligen Land.
Durch einen Strudel nach oben kann man wieder in die erste Ebene zurückkehren, ein anderer bringt einen tiefer in die nächste Ebene.

3. Ebene: Meeresgrund
Ganz tief unten im Meer befinden sich die Wasserpflanzen, die aus Typo bestehen und Fakten in Bezug auf Google und Zensur enthalten. Dies ist die Informationsebene, in der man sich wie bereits in den beiden Ebenen davor mit dem Wii-Board bewegen kann, um die einzelnen Pflanzen anzusteuern.

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In ersten Versuchen haben wir verschiedene Pflanzenarten programmiert, die je nach Textlänge zugewiesen werden. Hierbei müssen wir vor allem auf die Lesbarkeit achten. Durch einen Strudel gelangt man wieder nach oben.

Bedienung

16.06.2008 by Eugen Peters

Ich habe über die mögliche Art der Steuerung des Weckers nachgedacht. Mit dem Finger die Zeiger zu bewegen ist sicher ganz interessant, aber ich glaube, es wird nicht funktionieren, weil die an die Kugel geworfene Anzeige die Kamera verwirren wird. Die Kamera kann wahrscheinlich nicht unterscheiden zwischen Fingerschatten und Anzeige. Des weiteren müßte ich die Krümmung beim Tracken rausrechnen. Eine Möglichkeit wäre es, ein bestimmtes Touchscreen dranzubasteln. Es wurde Eins für Terminals entwickelt, das hinter einer Glasscheibe funktioniert. Leider sind sie unsagbar teuer. Am besten gefällt mir die Idee, die Kugel an ein Spacenavigator zu basteln. Damit hätte ich die Möglichkeit, die Kugel runterzudrücken, um ins Menü zu kommen, in vier Richtungen zu neigen zum navigieren und zu drehen, um die Uhrzeit zu stellen.

Für den Prototyp werde ich wohl ein paar LED-Taschenlampen köpfen und mit einer Kugel ummanteln zum difusieren. In Richtung LCD lasse ich eine Öffnung, damit die Anzeige klar bleibt.

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Hardware

09.06.2008 by Eugen Peters

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Anzeige innerhalb der Kugel einzubauen, die sowohl dann sichtbar ist, wenn die Beleuchtung aus ist und wenn sie an ist, ohne zwei unterschiedliche Anzeigen einzubauen. Die erste Möglichkeit ist es, eine analoge Uhr einzubauen. Die Zeiger kann man aus einer Folie ausschneiden, die unter geringem Strom leuchtet. Hier erwerbar.

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Die andere Möglichkeit wäre es, ein LCD einzubauen. Die Anzeige wäre für mehr als nur die Uhrzeit nutzbar. Rein theoretisch ist es machbar, da ein Flachbildschirm genauso funktioniert. Die Folie hält aber wahrscheinlich keine hohen Temperaturen aus.

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Das nächste Problem ist der Sound. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Eine kleine, leistungsstarke Box einzubauen, oder etwas anderes als Resonanzkörper zu nutzen. Entweder den Boden mit Sonic Impact SoundPads, die ca. 10 cm Durchmesser haben, oder das Glas mittels Soundbug.

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Das weitaus schwierigere Problem ist das Licht. Eine Tageslicht/Vollspektrum/Biolicht-Glühbirne ist häufig nicht besonders stark und entwickelt eine hohe Hitze. Das kann die LCD beschädigen oder der Anwender kann sich daran verbrennen. Energiesparlampen sind meist heller und haben eine bessere Energieausbeute. Leider gibt es nur wenige Energiesparlampen, die ein EVG (elektronisches Vorschaltgerät) eingebaut haben, das dimmbar ist, und diese Haben keine Tageslichttemperatur. Weitere Möglichkeit wäre Eine kompakte Röhre ohne eingebautes EVG, wobei ich bis jetzt nicht herausfinden konnte, ob alle Röhren für Dimmbetrieb geeignet sind. Des weiteren kosten dimmbare EVGs ca 50 Euro und sind meist ca 40 cm lang. Meine Ikea-Leuchte hat einen Durchmesser von 25 cm. Letzte Möglichkeit wäre, genügend LEDs einzubauen. Die Lichtstärke wird aber in Milli-Candela angegeben. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie man das umrechnet.

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Schlaftheorie

02.06.2008 by Eugen Peters

Da der Text etwas lang ist, habe ich ihn in einer PDF gespeichert.

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Leider konnte ich noch keinen Kontakt mit Herrn Doktor Klüber vereinbaren, weil er entweder nicht da war oder in einer Sitzung. Er hat mir aber telefonisch zugesagt, meine Fragen zu beantworten. Sein Rückruf hat mich wohl bis heute nicht erreicht, daher werde ich ihn abermals anrufen. Meine Recherchen haben nicht alle Fragen beantwortet. Wie man dem Text entnehmen kann, bewegen sich Menschen in der Leichtschlafphase. In der REM-Phase bewegen sich lediglich die Augen. Diese Bewegungen sind nur mittels EEG zu messen. Diese Messung wäre am schlafenden Menschen aber sehr kompliziert, wenn man einen geringen Aufwand betreiben will. Ein EEG-Messung mittels Stirnband wird von einigen Studenten entwickelt. Für meinen Zweck und die Produktionskosten wird wohl ein Bewegungsdetektor ausreichen. Es kommt des Weiteren die Frage auf, ob alle Menschen sich im Schlaf bewegen und wenn ja, wieviel? Eine weitere wichtige Frage ist, inwiefern Licht Einfluß auf die Schlafphasen hat und in welchem Zeitraum das Licht von 0 auf 2500 Lux steigen soll. Diese und weitere Fragen hoffe ich, vom Dr. Klüber beantwortet zu bekommen und einen baldigen Termin für das Schlaflabor zu bekommen.