Ich möchte meine Masterthesis gerne zur Diskussion stellen. Die aktuelle Version, mit der ich auch das Studium abgeschlossen habe, fokussiert ausschließlich auf die textlichen Inhalte. Zwar hat die Arbeit schon den Charakter eines Buches, allerdings werde ich noch einige Details herausarbeiten und – vor allem – bildlich illustrieren.
Für kritische Kommentare bin ich jederzeit offen. Download Masterthesis Jochen Kleinhenz (PDF, 448 KB).
erhält das Produkt – eine Online-Plattform zum interdisziplinären Diskurs über Konsumenten und Prosumenten medialen D.I.Y.s sowie gesellschaftlichen, kulturellen und technischen Aspekten von Letztgenanntem, einen neuen Namen und eine neue Form.
Da ich seit geraumer Zeit auf den immer gleichen Begriffen und Namen sitze und schon leicht betriebsblind bin, habe ich das Projekt mit Schlagworten gefüttert und arbeite diese sukzessive ab. Gute 10% davon sind bereits mit Inhalt gefüllt, bis zur Abgabe der Master-Thesis sollen 50% plus X erreicht werden. Und das schreibe ich als Bewohner Bayerns nach der Wahl …
Nicht mehr ganz frisch, aber für mein Thema – und die Suche nach der Amateur-Definition – hochinteressant ist dieser Text bei “Süddeutsche Online”, der sich mit dem Phänomen Lasse Gjertsen befasst.
Offensichtlich hat Gjertsen am KIAD studiert (wie ich 1994 übrigens auch), insofern verfügt er über die entsprechende (designerische) Bildung. Sein Film “Amateur” (der Link bei “Süddeutsche Online” ist veraltet, deswegen hier unten das eingebundene Video) zeigt auf recht simple Art und Weise, wie sich mit Cut-Up-Technik, rhythmisch eingesetzt, buchstäblich Sch***e in Gold verwandeln läßt.
Natürlich ist es originell – und “arty” – den Dresscode für Drumkit und Piano zu vertauschen (echtes Crossdressing also), aber so neu ist die Idee des gekoppelten optisch/akustischen Samplings nicht, es gibt sogar in der “gehobenen” Popkultur entsprechende Beispiele, die schon etwas älter sind – aber natürlich nicht so charmant-reduziert wie bei Lasse Gjertsen. So hat das englische Duo Coldcut sein Album “Let Us Play” (1997) ebenfalls mit entsprechenden Videos promotet, z. B. mit dem damals extrem innovativen “Timber”:
Was uns das sagt?
Der Amateur / hats immer schwer / sobald er nämlich etwas kann / outet er sich als Profi dann.
Hier die PDF-Datei zur Präsentation meines Projekts im Masterkolloquium 6 am 18.6.2008. Nochmal der Hinweis: die Fragen (Fragebogen) sind noch nicht die, die weitergegeben werden. Mit Mischa und Nina, den beiden Empiriedozenten, ist eine Überarbeitung bereits fest ausgemacht.
Ich habe eine kleine ( ) Zusammenfassung der Tagungsthematik auf diesem Blog veröffentlicht (eher an allgemein interessiertes Publikum gerichtet), werde aber beim nächsten Masterkolloquium nochmal ein paar Details beleuchten.
Wer kann sich um propagandistische Maßnahmen kümmern (Plakat, E-Mail-Verteiler)? Ich schlage in jedem Fall vor, 2 Kisten Wasser nebst Bechern aufzustellen, damit es nicht zu trocken wird …
Die “internationale und interdisziplinäre Tagung der Universität Siegen: MEDIENAMATEURE. Wie verändern Laien unsere visuelle Kultur?” findet vom 05.–07. Juni 2008 im Museum für Gegenwartskunst Siegen statt.
Da das sehr nahe an meinem Thema ist, werde ich in jedem Fall hinfahren – wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden.
Mehr Informationen finden sich auf der zugehörigen Webseite unter www.medienamateure.de
Hier das –PDF meiner Präsentation beim heutigen Kolloquium … auch wenn ich selbst nicht unbedingt zufrieden mit der Präsentation war – und Eric zu Recht beim zweiten Teil die Bremse gezogen hat.
PS: Elektrottel.de habe ich ein bißchen aufgehübscht – und schon steigt auch die Motivation wieder …