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Peter: Konzepte 3

Thursday, November 16th, 2006

Subtile Audio-Navigation

1. Konzept: “Klangteppich”

In der Richtung etwas für Blinde zu machen, bin ich auf die Idee gekommen, optische und materielle Strukturen (wie z. B. Muster, Farben und Oberflächen) von Boden und der Umgebung, akustisch “sichtbar” werden zu lassen. Dabei wird die Oberfläche (der Boden) mit einer Kamera oder einen Sensor abgemessen und akustische Töne umgewandelt.

klangteppich-01.png

2. Konzept: “Wetterhorchen”

Es wäre aber auch nicht schlecht, wenn man in bestimmten Richtungen (bestimmte Städte) nach den Wetter “lauschen” könnte, welches aktuell aus dem Internet geholt wird. Man könnte die Installation entweder so aufbauen, dass die Städte sich akustisch in der richtigen Richtung befinden und das Ganze (die Beschriftung) nochmal auf dem Boden für den Betrachter gekennzeichnet ist, oder aber auch, dass die jeweiligen Städte, als Überraschungseffekt, lose verschiebbar sind, um damit die akustische und dynamische Positionsbestimmung von mein Konzept hervorheben zu können.

wetterhorcher-1.png

wetterhorcher-2.png

3. Konzept: Experimentelle Installation

Des weiteren kann man auch eine Installation mit vielen beweglichen Gegenständen aufbauen, die verschiedene Eigenschaften, wie z. B. Strom an/aus oder warm/kalt (Licht: rot/blau) haben. Diese kann der Benutzer dann hören, verschieben oder ändern.

4. Konzept: Unsichtbares hörbar machen

Manchmal wäre es nicht schlecht, wenn man Dinge hören könnte, die man sonst normal nicht wahrnehmen kann. Dazu gehören z. B. Wasserkanäle, Stromleitungen, Kommunikationsleitungen, Buslinien, Gebäudeauslastung (z. B. wieviele Leute sind im Restaurant?), WLAN-Hot-Spots, sozialer Stand der Gegend und Bevölkerungsdichte des Bereiches.

5. Konzept: Unsichtbares hörbar machen

Manchmal wäre es nicht schlecht, wenn man Dinge hören könnte, die man sonst normal nicht wahrnehmen kann. Dazu gehören z. B. Wasserkanäle, Stromleitungen, Kommunikationsleitungen, Buslinien, Gebäudeauslastung (z. B. wieviele Leute sind im Restaurant?), WLAN-Hot-Spots, sozialer Stand der Gegend und Bevölkerungsdichte des Bereiches.

Software für 3D-Sound:

Ich brauche natürlich auch eine Möglichkeit (Software), um einen 3D-Sound zu erzeugen (Surround) oder zu simulieren (Stereo). Dazu habe ich folgende Java-Erweiterungen gefunden, die beide auf OpenAL (das Gegenstück zu OpenGL) basieren:
- JOAL (eine Library, die Java mit OpenAL-Funktionen erweitert)
- LWJGL (”Lightweight Java Game Library” mit OpenAL Unterstützung)
Allerdings weiß ich noch nicht, wie man diese Libraries in Processing zum Laufen bringen kann. Alternativ könnte man natürlich das Ganze auch in Processing, zumindestens simuliert (in Stereo), selber programmieren, wie ich es auch schon mit der Sonja-Library (kann Balance steuern) probiert habe.

Klangeigenschaften:
klangeigenschaften-01.gif

Intelligente Stereoanlage

Anlage passt automatisch die Lautstärke und die Balance zwischen den Lautsprechern optimal auf deren Benutzer ab. Wenn das Telefon klingelt, wird die Lautstärke für das Gespräch beim Musikhören oder Fernsehen anschauen automatisch leiser gedreht. Das gleiche passiert auch, wenn man an die Wohnungstür geht. Zudem kann der Benutzer, wenn eine in eine bestimmte Ecke im Wohnzimmer geht sozusagen “durch die Wand hören” (z. B. Babyfon im Kinderzimmer, ob in der Küche noch der Herd an ist, wie der Verkehr auf der Straße usw.). Und das alles auch ohne Kopfhörer.

Mygo-Blindenstock

Thursday, November 16th, 2006

mygo_05.jpg

Der Blindenstock MYGO besitzt neben einer optischen Sensorik eine ständige GPS-gestützte Standortbestimmung und einen digitalen Kompass. Mygo ist ein autonomes System, das nicht als Ergänzung zum Blindenführhund verstanden werden soll, sondern diesen vollständig ersetzt”. Eine eingebaute Spezialkamera liefert 3D-Daten in Echtzeit an den eingebauten Rechner, so dass das System auf statische und dynamische Hindernisse reagieren kann. Das Interface funktioniert sowohl taktil, über den Griff des Stabes, als auch auditiv über ein Headset, um einen Blinden sicher durch eine Stadt führen zu können. Zusätzliche Bilder befinden sich auf dieser Seite.

Peter: Mindmap 2

Friday, November 10th, 2006

eigene_mindmap_peter.png

Peter: Konzepte 2

Friday, November 10th, 2006

1. Konzept: Subtile Audio-Navigation

Audiopanorama-Browsing:
- Bestimmte Orte, wie Museen, Bahnhof oder Polizei können durch Drehen geortet und wenn man will als Zielpunkt für die Navigation ausgewählt werden. Dabei werden immer nur die akustisch wiedergegeben, die gerade geöffnet haben oder aktiv sind (z. B. Discos in der Nacht), um die Informationsdichte möglichst klein zu halten.
- Das gleiche könnte man auch mit den Telefonkontakten auf dem MP3-GPS-Handy machen und somit eine Art Audiotelefonbuch bieten, wo man verschiedene Gesprächspartner anpeilen kann (Position herausfinden kann) und anrufen kann.
- Weiterhin könnten auch Musiktitel (-alben) nach Länder, wo sich die jeweiligen Musikgruppen befinden (abstammen), sortiert und in ein Audiopanorama dargestellt werden.
- Auch News könnte man so akustisch darstellen (Wo ist gerade etwas passiert?).

Die Audiopeilung wäre natürlich auch nicht schlecht, um z. B. einen Schlüssel oder sein Auto in einer fremden statt wieder zu finden.
audiopanorama-browsing-1.gif

2. Konzept: Flaschenkiste mit Lichtanzeige

- Mit verschiedenen Lichtabstufungen wird angezeigt, wie lange sich schon eine bestimmte Flasche in der Kiste befindet
- 24-Flaschen-Getränkekasten als einen elektronischen Adventskalender verwenden
- Zufallsgenerator: Es wird irgend eine Flasche beleuchtet (z. B. für Gewinnspiele oder Leute, die sich nicht entscheiden können)
- Einfacheres auffinden eines bestimmten Getränkes durch aufleuchten
- Die Flaschen zeigen per Laufschrift an, wie viel der Kasten oder eine Flasche kostet

Neue Konzepte:

3. Konzept: Tassenuntersetzer mit farblicher Lichtanzeige

Der Tassenuntersetzer zeigt mit verschiedenen Farben an, ob der Kaffe noch zu heiß, genau richtig oder zu kalt zum Trinken ist.
tassenuntersetzer-01.gif

4. Konzept: Navigationsstift für Stadtpläne

Ein Stift, der auf einen Stadtplan geführt, sich Richtungen erkennen und abspeichern kann, um sie später wieder wiedergeben zu können. Dies wäre vor allem dann nützlich, wenn man sich in einer Stadt nicht auskennt und sich den Weg erklären lässt. Man könnte aber auch eine Entfernungsmessung mit einbauen, die mit Einstellung des richtigen Kartenmaßstabes, auch die Entfernung zwischen den Richtungswechsel sich merken kann oder auch eine Audioaufnahme, die automatisch sprachliche Beschreibung mit aufzeichnet. Die Informationen können dann schließlich wieder über kleine Leuchtanzeigen und einen kleinen Lautsprecher ausgegeben werden.
navigationsstift.gif

Peter: Recherche 3

Friday, November 10th, 2006

Driving Through Sound

Dieses MIT Projekt geht ein bisschen in die Richtung meines Konzeptes (Soundnavigation). Bei Driving Through Sound fährt man quasi (mit Lenkrad und Pedalen) durch eine Art Musiklandschaft, die man mit einen Stereokopfhörer erforschen und erhören kann. Die Musikstücke, die gleichzeitig mit Punkten auf dem Bildschirm visualisiert werden, werden über verschiedene Musikquellen (mehrere MP3-Player) eingespeist.

top.gif

Streetscape

Auch Streetscape hat etwas mit meinem Navigations-Konzept zu tun. Mit einen Stift kann man verschiedene Straßen auf einen Stadtplan abfahren und hiermit die dortige Klangatmosphäre hören und erfahren.
Wurde die Sache vielleicht schon mal von euch besprochen (recherchiert)? Ich war mir nämlich nicht mehr so ganz sicher.

fe_2003_streetscape_001_m.jpg

Shaking the World

Shaking the World ist das, wovon der Michael letzte Woche erzählt hat. Es ist eine Art Kopfhörer, der aber nicht auf, sondern unter den Ohren (bei den Gleichgewichtsorganen) sitzt. So ist es möglich, mit bestimmten Impulsen, den Gleichgewichtssinn einer Person gezielt zu beeinflussen. Es gibt auch ein Video, worauf gezeigt wird, wie eine Frau mit einer Fernsteuerung gesteuert wird. Die Technik soll einmal z. B. bei Leuten mit Gleichgewichtsstörungen, Computerspielen und Flugsimulatoren für Berufspiloten zum Einsatz kommen. Ich glaube allerdings kaum, dass dies eine geeignete Methode für mein eines Konzept wäre, weil die Kontrolle fast vollkommen einer Maschine überlassen wird. Und das ist irgendwie sehr beunruhigend.

shaking_the_world.jpg

Peter: Konzepte 1

Monday, November 6th, 2006

1. Konzept: Subtile Audio/Musik-Navigation

Immer mehr Funktionen werden heutzutage in tragbare elektronische Geräte gepackt. So gibt es z. B. schon Handys mit MP3-Player, Videoplayer, GPS-Navigationssystem, Digitalkamera und drahtloser Funktechnologie (wie z. B. von Nokia).
Mit den Komponenten MP3-Player (Kopfhörer), GPS und evtl. drahtloser Funk (WLAN oder Bluetooth) könnte man prima dazu verwenden, Fußgänger subtil zu einen vorher angegebenen Ziel zu führen, ohne auf seine Musik aus dem MP3-Player verzichten zu müssen. Durch eine gezielte Steuerung der Stereo-Balance (Lautstärke links u. rechts; siehe dazu Skizze) kann der Benutzer immer in die richtige Richtung navigiert werden. Er muss praktisch immer in die richtige Richtung gehen, um seine Musik ganz normal (links u. rechts gleiche Lautstärke) anhören zu können.
Zudem könnte man dies auch mit sozialen Kommunikationsfunktionen verbinden, indem man z. B. über Bluetooth oder WLAN einen in der Nähe befindlichen Freund, der auch so ein Gerät besitzt, identifiziert und mit einer Art individuellen Erkennungsmelodie, die den normalen Musikablauf unterbricht, ankündigt und deren Position (per Stero-Navigation) preisgibt.
Eine andere Möglichkeit wäre auch, das ganze für eine Stadtführung zu verwenden, bei der zwischen der Musik und Navigation, an bestimmten Punkten (Sehenswürdigkeiten) immer die dazugehörigen Informationen mit abgespielt werden.
konzept_skizze_01.png

2. Konzept: Flaschenträger mit Lichtanzeige

Mein zweites Konzept handelt sich um ein Flaschenträger, der mit Lichtern unter den Flaschen anzeigt, welche Flasche noch voll oder schon leer ist, ohne jede Flasche einzeln heben oder bei Helligkeit von der Seite anschauen zu müssen.
Und dies funktioniert so: Die noch vollen Flaschen drücken mit ihren Gewicht einen Druckschalter mit Feder herunter, der mit einer am Träger befestigten Batterie, ein Glühlämpchen unter der Flasche zum Leuchten bringt. Damit man dabei nicht so viel Energie verschwendet, sollte das ganze erst funktionieren, wenn ein Hauptknopf heruntergedrückt wird (siehe auch untere Skizze). Am besten wäre natürlich eine Art Bewegungssensor, der automatisch die Funktion einschaltet, wenn sich eine Person sich den Träger nähert.
Das kann alles natürlich nur funktionieren, wenn die Flaschen und deren Inhalt (wie bei Wasser) möglichst durchsichtig, gleich groß und gleich schwer sind.
konzept_skizze_02.png

3. Konzept: Intelligenter Kleiderschrank

Der intelligente Kleiderschrank holt sich vom Internet die aktuellen Wetterdaten und -vorhersagen und zeigt an, welche Kleidung man in der jeweiligen Wettersituation (Temperatur usw.) anziehen kann. Die Ausgabe der Informationen (Grafiken & Piktogramme) erfolgt auf der Schranktür. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Man könnte die Informationen draufprojizieren, mit leuchtenden Oberflächensegmenten darstellen oder mit einer zukünftigen OLED-Technologie (Displayfolie) anzeigen.
Eine Darstellungsform der Wetterdaten wäre z. B. die Temperatur mit der Länge einer Hose darzustellen, die ein stilisierter Mensch an hat.

Kurs: Programme Entwerfen in Processing

Monday, October 30th, 2006

Für alle, die vielleicht noch ein bisschen Nachhilfe in Processing brauchen, gibt es unter diesem Link guten deutschen 36-seitigen Kurs/Workshop über Processing. Die 6 PDFs (Downloadlinks) befinden sich auf der linken Seite.

Kitchen Visualizations

Thursday, October 26th, 2006

Und weil es so schön ist, habe ich hier auch zwei Sachen, die das Leben in der Küche vereinfachen sollen. Da gibt es zum einen die cutting board scale, mit der man direkt auf ein Schneidebrett kleine abgeschnittene Stücke in einem bestimmten Bereich abwiegen kann. Das Gewicht wird über ein “electronic ink”-Display ausgegeben, welches im Schneidebrett mit eingearbeitet ist.
Bei visible befindet sich auf der Vorderseite von Spülbecken, Herd und Arbeitsfläche ein ganz großes LED-Display (mit drei verschiedenen Farben). Es visualisiert immer die Aktionen (Spülen, Schneiden oder Kochen), die gerade in der Küche durchgeführt werden oder gibt auch Warnhinweise aus, wenn z. B. gerade etwas anbrennt oder nicht richtig ausgeschaltet ist.

Blank-O-Matic

Wednesday, October 25th, 2006

blank_vorschau.jpg

Von zwei Inerface-Design-Studentinnen von der Fachhochschule Potsdam, stammt das Projekt Blank-O-Matic. Es beschäftigt sich mit einer anderen, wirkunsvolleren und besseren Möglichkeit, jemanden zu wecken. Dabei wird die Decke in mehreren Schritten, immer ein Stück mehr von der Person im Bett weggezogen, bis zum Schluss fast keine Decke mehr übrig bleibt. Eine Kiste mit einer Walze am Bettende, zieht die an zwei Seilen (innen) befestigte Decke zurück. Um die Decke wieder zurück ziehen und abrollen zu können, müssen zwei Drucksensoren an der oberen linken und rechten Ecke der Decke gleichzeitig gedrückt werden. Die Steuerung des Motores für die Winde (Walze), ist übrigens mit ein Arduino-Board realisiert worden.

Video

Nabaztag & Dal Lamp

Wednesday, October 25th, 2006


Nabaztag ist ein ist ein Visualisierungsgerät, in der Form eines Hases, welches in der Lage ist, Echtzeitdaten wie das Wetter, Stauwarnungen, Luftqualität oder den E-Mail-Status über eine drahtlose Internetverbindung zu holen und mit farbigen Lichtern darzustellen. Weiterhin kann das so genannte “Nabaztag” seinen eigenen (zufälligen) emotionalen Zustand anzeigen oder ihn mit einem anderen Gerät über ein physikalisches Kommunikationsverbindungl (z. B. Telefon) austauschen.
Von der gleichen Firma stammt auch die dynamische Lampe Dal Lamp. Sie kann auch eine drahtlose Verbindung über das Internet aufbauen und so Nachrichten von Freunden empfangen, welche über per E-Mail oder Telefon versandt wurden und darüber farbige Animationen mit Lichtern generieren, welche den emotionalen Zustand des Gegenübers (Kommunikationspartner/Gerät) anzeigt. Sie kann natürlich auch die Wettervorhersage, Börseninformationen, Staumeldungen und E-Mails abrufen und diese mit wechselnden Farben anzeigen.