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Luxation

Friday, February 9th, 2007

Luxation ist ein Projekt, dass sich vorallem mit der Erleichterung detailreicher Arbeit beschäftigt. Durch optimale Ausleuchtung, und zwar punktuell dort wo sie benötigt wird, wird dem Sklavendasein des arbeitenden Menschen von Lichtquellen ein längst überfälliges Ende gesetzt. Bei Luxation handelt es sich um eine Hängelampe, die darauf ausgerichtet ist, ihrer Funktion über das übliche Maß hinaus nachzugehen.
Sie hat eine überaus vorbildliche Arbeitsweise, nie verliert sie ihr Zielobjekt aus den Augen, jeder Annäherung weicht sie konsequent aus.

Luxation besitzt vier Fühler (Distanzsensoren), die sie über jeden sich nähernden Störfaktor (Hand) informieren. Die Information erreicht den Bewegungsapparat bestehend aus vier Servomotoren wo sie in Bewegung umgesetzt wird. Und zwar immer weg vom Störobjekt und hin zum Zielobjekt.

Die Motoren sind durch Nylonfäden mit beweglichen Gliedern verbunden, die nach dem Marionettenprinzip in mindestens vier Richtungen bewegt werden können. Sobald sich der Lampenkopf vom Ziel wegbewegt, schaltet er das in diesem Fall unnötige Licht auf Sparstrom. Dieser Zustand hält jedoch nicht lang an, weil der Kopf sich schon nach wenigen Sekunden wieder am zu beleuchtenden Objekt ausrichtet und seine volle Leuchtkraft zum Einsatz bringt.

Luxation is a project that shall ease work rich in detail. By optimum illumination, namely in an area where it is required, is put an end overdue for a long time to the slave existence of the working person by sources of light.

With Luxation it concerns a slope lamp which is aimed to follow its function after the usual measure. It has an exemplary functioning, it never looses its purpose object out of sight, every approach she strictly makes way.

Luxation owns four feelers (distance sensors) which inform about every approaching sturgeon factor (hand). The information reaches the movement apparat consisting of four servo motors where it is transformed in movement, namely always away from the sturgeon object and in direction to the purpose object.

The engines are connected by nylon threads with movable limbs which can be moved after the puppet principle in at least four directions. As soon as the lamp head moves away from the purpose aim, it switches the light off which is unnecessary in this case, for saving current. Nevertheless, this state does not stay long because the head already adjusts after few seconds again to the object to be lighted up and uses its full brightness.

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Die penetrante Hängeleselampe

Sunday, January 7th, 2007

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Flexible Wand/Charaktervase

Friday, December 8th, 2006

1. Flexible Wand

Diese Wand macht Platz. Menschenmassen drängen sich in einen Raum. Dieser platzt im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten. Eine Realisation wäre wahrscheinlich vorerst nur in Form einer Simulation möglich.

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2. Charaktervasen

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Druckluft / Verformung

Thursday, November 30th, 2006

1. Druckluft

Hab hier nochmal eine andere Variante zur Verwendung von Druckluft.

Man befindet sich mit der Hand (im Handschuh, um nicht die Luft, sondern nur den Druck zu spüren) in einer Box. Die Druckluft drückt von 2 oder mehreren Seiten, es entsteht ein Gefühl der Einengung. Der Nutzer versucht sich Platz zu machen, indem er mit der Hand dagegen drückt. Dies könnte dann z.B. in Form einer Vase (Plastik oder grafisch auf dem Rechner) visualisiert werden, etwas (Hand) wäre in ihr gefangen und drückt von innen nach außen, was durch Ausbeulungen sichtbar wird.

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2. Verformung

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Fühlen und Luftdruck

Friday, November 17th, 2006

Der Tastsinn

Als haptische Wahrnehmung bezeichnet man eine Sinneswahrnehmung von Lebewesen, mit der bestimmte mechanische Reize wahrgenommen werden können. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, Berührungen, Druck und Temperaturen zu lokalisieren und zu bewerten

Es wird unterschieden zwischen

- taktiler Wahrnehmung (Oberflächensensibilität)
Erkennen von Druck, Berührung und Vibrationen auf der Haut; Feinwahrnehmung
- kinästhetischer Wahrnehmung (Tiefensensibilität)
Bewegungsempfindung und das Erkennen der Bewegungsrichtung, Eigenwahrnehmung des Körpers, Lagesinn: jederzeitiges Wissen um die Lage (Position) der Körperteile zueinander.

Durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Berührungs- und Druckrezeptoren in der Haut können Intensität, Dauer und Bereich der jeweiligen Berührung genau bestimmt werden.

Die Tastschärfe: Maß für die Tastfähigkeit des menschlichen Fingers

Sie kann zum Beispiel mit der “2-Punkte-Diskriminationsschwelle” bestimmt werden. Hierbei wird die Fähigkeit gemessen, zwei Punkte auf der Fingerkuppe zu unterscheiden. Die Probanden berühren zwei Nadelspitzen, die sich in unterschiedlichen Abständen befinden. Die Unterscheidungsschwelle ist erreicht, wenn die beiden Nadelspitzen nicht mehr getrennt wahrgenommen werden können. Der entsprechende Nadelabstand ist dann ein Maß für die Tastschärfe.

Junge Menschen und insbesondere Blinde haben eine Tastschärfe von etwa 1.5 Millimetern, ältere hingegen häufig nur noch von bis zu vier Millimetern.
Die Tastschärfe kann durch den regelmäßigen Gebrauch des Tastsinns, zum Beispiel beim Werken oder beim Spielen eines Musikinstruments, erhalten oder teilweise sogar verbessert werden. Auch eine elektrische Stimulation der für den Tastsinn zuständigen Nerven kann die Tastschärfe verbessern.

Elektronische Haut

Japanische Forscher haben eine elektronische Haut für Roboter entwickelt, die Druck und Temperaturen wahrnehmen kann. Die Roboterhaut soll der menschlichen Haut in nichts mehr nachstehen, im Gegenteil: Künftig könnte sie sogar Licht wahrnehmen, Feuchtigkeit spüren und Töne hören.

In ihrer Arbeit hatten Studienleiter Takao Someya und sein Team zunächst eine künstliche Haut entwickelt, die mithilfe von Sensoren Druck fühlen kann. Die Wissenschaftler betteten dazu in eine dünne Plastikfolie elektronische Schaltungen ein, die auf Transistoren basieren und Druck registrieren. So entstand ein netzähnliches Grundgerüst, das eine Ausdehnung der Haut um bis zu 25 Prozent ermöglichte. Da das Material so beweglich ist, dass es sich exakt der Form der Oberfläche eines Hühnereies anpassen kann, sei es auch für den Einsatz bei kleinen, dreidimensionalen Strukturen wie Roboterfingern geeignet, schreiben die Forscher.

Damit die Kunsthaut auch Temperaturen wahrnehmen kann, bauten die Wissenschaftler anschließend mit organischen Halbleitern ein Netzwerk von Temperatursensoren auf. Wurden Druck- und Temperatursensoren zusammen in die elektronische Haut eingebaut, war sie in der Lage, beide Reize gleichzeitig wahrzunehmen.

Mit einer solchen billig und leicht herzustellenden Kunsthaut könnten Roboter vor allem in unstrukturierten Umgebungen besser arbeiten. Weitere Verfeinerungen der elektronischen Haut wie der Einsatz von Licht-, Dehnungs- oder Feuchtigkeitssensoren könnten der Haut sogar übermenschliche Fähigkeiten verleihen

Pneumatik

Das Wort Pneumatik stammt vom Griechischen pneuma und bedeutet soviel wie “Wind” und “Atem”. Es bezeichnet den Einsatz von Druckluft in Wissenschaft und Technik. Industriell wird Druckluft als Energieträger in Deutschland seit etwa Anfang des 20. Jahrhunderts zum Antrieb von Hämmern und Bohrern angewandt. Im Orgelbau des späten 19. und frühen 20. Jh. war die pneumatische Traktur vorherrschend. Seit etwa 1960 spielt die Pneumatik in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik eine bedeutende Rolle.

Druckluft (veraltet: Pressluft) wird durch Verdichten der Umgebungsluft in Kompressoren erzeugt. Mittels eines Rohr- und Leitungssystems wird die erstellte Druckluft zum Anwendungsort geliefert. Hier trifft sie, bevor sie in die Bauteile wie Wegeventile und Antriebe gelangt, in eine Aufbereitungseinheit, wo sie gereinigt wird.

Druckluft dient bisher folgenden Zwecken:

° als Energieträger
° zur Reinigung
° als Atemluft
° zur Kühlung

In der Pneumatik finden verschiedene Betätigungsarten Anwendung

- Mechanische Betätigungen sind Stößel, Federn, Rolle, Rollenhebel. Mechanische Betätigungen werden von der Maschine selbst betätigt.
- Elektronische Betätigungen sind z. B. Taster, sie funktionieren durch elektrische Energie. Wird ein Stromimpuls von einem Taster ausgesendet so trifft dieser im elektrisch betätigten Ventil auf einen Elektromagneten, der die Welle im Ventil anzieht und somit einen Weg für die Luft öffnet und einen anderen verschließt.
- Pneumatische Betätigung: Das Ventil wird hierbei durch die Druckluft betätigt. Die Welle wird hierbei durch Druckluft in die gewünschte Position gepresst
- Manuelle Betätigungen sind Taster, Druckknöpfe, Hebel und Pedale. Diese werden mit Muskelkraft betätigt. Wird ein Hebel betätigt, so wird die Welle in die gewünschte Richtung verschoben und somit eine andere Schaltstellung eingenommen.

Vorteile der Pneumatik:

° Kräfte und Geschwindigkeiten der Zylinder sind stufenlos schaltbar
° Druckluftgeräte können ohne Schaden bis zum Stillstand überlastet werden
° Druckluft ist in Druckbehältern speicherbar
° Sauberes, umweltfreundliches Medium
° Luft ist kostenlos und stets vorhanden
° Die Abluft kann ins Freie geleitet werden, die Rückleitungen können entfallen
° Luft ist über große Entfernungen transportierbar

Druckluft-Autos:

Visionär Guy Nègre möchte die Welt mit dem billigsten Rohstoff der Welt versorgen: “Meine Vision ist eine saubere Welt, die eine saubere Energie nutzt - Druckluft!” Den französische Motoren-Konstrukteur Guy Nègre lässt der Gedanke nicht mehr los, die Menschheit mit dem billigsten Rohstoff der Welt zu bewegen. “Unser Druckluftmotor funktioniert im Prinzip so wie ein klassischer Motor: Wir konstruierten eine Kammer, in die wir Druckluft hineinpressen und somit den Kolben zum Arbeiten bringen.” Die Druckluft-Flaschen hängen dabei unter dem Wagen.

Möglichkeiten der Druckluftregulierung:

1. Drehscheibenventil, 2. Trompetenventil, 3. Irisverschluss

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Thursday, November 9th, 2006

Konzept 1: Intelligenter Bierdeckel

In Kneipen bekommt man seine bisherigen Bestellungen oft mit einem Stift auf dem Bierdeckel vermerkt; in Form von Strichen, Zahlen oder Abkürzungen. Die Absicht ist gut, aber blickt man da noch durch?

Wie wäre es mit einem Bierdeckel, der das Getränk erkennt, sobald es in einem Glas auf ihm steht?

Er speichert es und fügt es zu vorherigen Bestellungen hinzu. Diese Auflistung und der entstehende Gesamtbetrag wären dann auf eine einfache, dem Ambiente angepasste Art und Weise auf dem Bierdeckel visualisiert.

Sobald das Glas leer ist, erkennt dies der Bierdeckel und sendet eine Nachricht an das Personal, welches daraufhin eine weitere Bestellung aufnehmen kann.

Möchte man die Rechnung nicht nur für sich sondern auch für eine oder mehrere weitere
Personen übernehmen, werden einfach alle “zu zahlenden” Bierdeckel übereinander
gestapelt und damit der Gesamtbetrag berechnet.

Die Daten können immer wieder gelöscht und der Bierdeckel somit für den nächsten Gast wiederverwendet werden.

Konzept 2: Das Bücherregal

Ein Regal voll mit Büchern und sichtbarem Wissen macht was her und trägt nicht zuletzt zur Ausstrahlung eines Zimmers bei. Die Titel auf den Buchrücken geben eine kleine Orientierung um welches Thema es sich jeweils handelt. Bei Bedarf oder Interesse kann man sich ein Buch auswählen und mit dem Inhalt arbeiten oder ihn einfach nur ansehen.

Eine Festplatte voll mit Wissen ist nicht so überblickbar und ansehnlich. Auch Weblogs,Foren, Infoseiten usw. sind irgendwie so unnahbar. Das eigentliche Nachschlagen existiert nicht mehr.

Die Idee ist, über ein Bücherregal aktiv Daten und Wissen einer Festplatte o.ä. zu nutzen.
Das heißt: Man sucht nach einem bestimmten Thema, indem man die Buchrückeninfos (digital und deshalb veränderbar)liest. Hat man das richtige “Buch” gefunden,zieht man es aus dem Regal. Die entstehende Lücke im Regal erkennt der Rechner und öffnet auf der
Stelle die dazugehörige Datei. Nun kann man darin lesen, etwas hinzufügen oder
wegnehmen.
Stellt man das Buch wieder an seinen Platz, wird die Datei wieder geschlossen.

Je nach Menge der Information gibt es dicke und dünne Bücher. Auch das passende Gewicht wird simuliert, z.B. indem das Herausziehen schwerer oder leichter fällt.
Steht ein Buch schon länger unangerührt im Regal, beginnt es zu altern, das heißt es vergilbt, so wie Papier. Dies wäre eine Erinnerung an den Nutzer eventuell mal die Festplatte auszumisten.

Gibt es in einem Blog z.B. neue Einträge könnte man dies an einer besonderen Färbung des Buches erkennen, oder es schiebt sich allein aus der Bücherreihe und macht so auf sich aufmerksam.

Konzept 3: Die Fliegenklatsche

Die Funktion der Fliegenklatsche im Alltag: Fliege nervt,fliegt umher, setzt sich auf Wand, Klatsch, eventuell Spur hinterlassen, aber Ruhe.

Die Fliege als Metapher für: Information,Pixel, ?

Konzept 4: Fühlen durch Luftdruck

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Fährt man mit dem Finger über einen Luftstrahl, kann sich das je nach Druck hart, weich,
elasisch, warm, etc. anfühlen. Mithilfe einer Lochschablone könnte man eine zweidimensionale Ebene schaffen, die durch Ertasten unterschiedlicher Luftdruckstärken
eine Dreidimensionalität (Struktur, Material, Faltenwurf bei Textilien) simuliert.

Das “Gerät” könnte als Ausgabemedium dienen,indem es typische Merkmale von
z.B. Leder ausgibt: eher fest, kalt, wenig elastisch.

Oder als Eingabe: durch Bewegung des Fingers auf dem “Luftkissen”, wird Luft verschoben. Ähnlich wie, wenn sich unter einer Klebefolie Luftblasen befinden,
die man versucht zum Rand hin rauszudrücken. Die Luft flüchtet sozusagen vor dem Finger. Hier müsste bei bestimmten Löchern der Schablone der Luftstrom unterbrochen oder der Druck verringert werden, um so ein Gefühl von hoch und tief zu bekommen.

Auch in einem Tutorial wäre die Arbeit mit Luftdruck denkbar: Ein unerfahrener Mensch
möchte auf einem Klavier spielen. Er könnte sich ein Lied aus einem Programm wählen.
In die Tasten sind Löcher gebohrt. Das Programm führt den Spieler von einer Note zur nächsten, in dem die richtige Taste durch das Ausstoßen eines Luftstrahls auf sich aufmerksam macht. Durch Überstreichen der gesamten Tasten, erfährt der Spieler unterschwellig wo sich der nächste zu spielende Ton sich befindet.

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Wetterfühliges Musikvideo

Thursday, October 19th, 2006

Hat jetzt zwar nichts mit Hardware zu tun, trotzdem sehenswert:

http://www.theunseenvideo.com/index_ger.html

Hardware zum Fühlen von Textilien/Haptex

Thursday, October 19th, 2006

Hier ein interessantes Projekt, das sich aber noch in der Entwicklungsphase befindet:

http://haptex.miralab.unige.ch/

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